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Gebäudethermografie
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Gebäudethermografie

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Was ist Gebäudethermografie?

Gebäudethermografie Ausbildung

Das Gebäudethermografie Zertifikatsprogramm vermittelt Ihnen die vollständige Kompetenz, thermografische Untersuchungen an Gebäuden eigenständig zu planen, durchzuführen und fachgerecht auszuwerten. Der Kurs richtet sich an Energieberater, Bauingenieure, Sachverständige, Handwerksmeister und alle Fachleute, die energetische Schwachstellen präzise identifizieren möchten. Am Ende des Programms sind Sie in der Lage, Wärmebrücken, Feuchtigkeitseintritte und Dämmdefizite sicher zu erkennen und normgerecht zu dokumentieren – eine unverzichtbare Fähigkeit für Sanierungsempfehlungen und Qualitätssicherung.

Der Lehrgang ist bewusst für Einsteiger konzipiert und führt Sie Schritt für Schritt von den physikalischen Grundlagen der Wärmebildtechnik über die Handhabung moderner Messgeräte bis zur komplexen Bildanalyse und Berichterstellung. Die zwölf Module kombinieren kompakte Theorie mit praxisnahen Übungen und einem vollständigen Beispielprojekt, sodass Sie vier Kernbereiche beherrschen: Messtechnik, Durchführung, Auswertung und Normenkonformität. Gerade jetzt, wo Energieeffizienz und Gebäudesanierung durch steigende Energiekosten und gesetzliche Vorgaben an Bedeutung gewinnen, verschafft Ihnen diese Zertifizierung einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil auf dem Markt für energetische Gebäudeanalyse.

Was ist Gebäudethermografie?

Gebäudethermografie ist ein zerstörungsfreies Messverfahren, das die Oberflächentemperatur von Bauteilen berührungslos mittels Infrarotkameras erfasst und als Wärmebild darstellt. Grundlage ist die physikalische Tatsache, dass jeder Körper Wärmestrahlung emittiert, deren Intensität von seiner Temperatur und dem Emissionsgrad abhängt. Durch die Analyse dieser Strahlung lassen sich Temperaturunterschiede an Fassaden, Dächern, Fenstern und Innenwänden sichtbar machen, die auf Wärmebrücken, undichte Stellen, fehlende Dämmung oder Feuchtigkeit hinweisen. Die Methode liefert damit eine visuelle Karte der energetischen Schwachstellen eines Gebäudes, ohne dass Bauteile geöffnet oder beschädigt werden müssen.

In Zeiten von Klimaschutz, steigenden Energiepreisen und strengeren Energieeffizienzrichtlinien ist die Gebäudethermografie zu einem unverzichtbaren Werkzeug in der Bau- und Sanierungsbranche geworden. Sie wird eingesetzt bei der energetischen Bestandsaufnahme, der Qualitätskontrolle von Neubauten, der Überprüfung von Dämmmaßnahmen, der Lokalisierung von Leckagen in Fußbodenheizungen und der Detektion von Feuchtigkeitsschäden. Auch in der Forschung und bei der Entwicklung neuer Dämmstoffe spielt sie eine zentrale Rolle. Normen wie die DIN EN 13187 und die Richtlinie des Bundesverbandes für Angewandte Thermografie (BAT) definieren einheitliche Messbedingungen, um vergleichbare und belastbare Ergebnisse zu gewährleisten – ein Zeichen für die zunehmende Professionalisierung des Fachgebiets.

Wer sich mit Gebäudethermografie auseinandersetzt, erwirbt ein interdisziplinäres Kompetenzprofil, das Physik, Messtechnik, Bauphysik und Dokumentation vereint. Sie lernen, Wärmebilder nicht nur zu erzeugen, sondern auch kritisch zu interpretieren, Einflussfaktoren wie Wind, Sonneneinstrahlung oder Luftfeuchtigkeit zu berücksichtigen und Fehlerquellen zu vermeiden. Diese Fähigkeiten befähigen Sie, fundierte Sanierungsempfehlungen auszusprechen, energetische Gutachten zu erstellen und die Qualität von Bauleistungen objektiv zu beurteilen. Für Energieberater, Bauplaner, Facility Manager und Sachverständige ist die Thermografie damit ein Schlüssel zur präzisen Diagnose und zur Steigerung der Energieeffizienz im Gebäudebestand – eine Kompetenz, die in der Praxis zunehmend nachgefragt wird.

Häufige Fragen zu Gebäudethermografie

Eignet sich der Gebäudethermografie-Kurs für Einsteiger ohne Vorkenntnisse?
Ja, der Kurs ist bewusst so aufgebaut, dass er auch ohne Vorkenntnisse in der Wärmebildtechnik verständlich ist. Die ersten beiden Module führen Sie Schritt für Schritt in die Grundlagen der Wärmebildtechnik und die physikalischen Prinzipien der Thermografie ein – vom Schwarzen Strahler bis zu den Strahlungsgesetzen. Sie lernen also zunächst die unsichtbare Sprache der Gebäude zu verstehen, bevor Sie sich mit Messgeräten und Auswertung beschäftigen. Selbst wer noch nie eine Wärmebildkamera in der Hand hatte, findet hier einen klaren roten Faden. Wenn Sie bereits als Energieberater, Bauingenieur oder Handwerksmeister arbeiten, profitieren Sie zusätzlich von den praxisnahen Beispielen, aber der Einstieg ist ausdrücklich auch für Quereinsteiger geeignet.
Wie lange dauert die Ausbildung zum Gebäudethermografen?
Die reine Lernzeit beträgt etwa 12 Stunden, wobei Sie völlig frei in Ihrer Zeiteinteilung sind – es gibt keine Fristen und keinen festen Endtermin. Sie können also in einer intensiven Woche durcharbeiten oder sich über mehrere Wochen Zeit lassen, je nach Ihrem persönlichen Rhythmus. Nach Abschluss aller Module und der bestandenen Prüfung erhalten Sie sofort ein PDF-Zertifikat mit Prüfcode, das Sie Ihrem Lebenslauf beilegen können.
Wie kann ich mit der Wärmebildkamera Wärmebrücken im Haus erkennen?
Wärmebrücken – auch Kältebrücken genannt – erscheinen im Thermogramm als deutlich kältere oder wärmere Bereiche im Vergleich zur umgebenden Oberflächentemperatur. Typische Stellen sind Fensterstürze, Balkonanschlüsse, Rollladenkästen oder Ecken, wo Bauteile unterschiedlich zusammentreffen. Entscheidend ist, dass Sie nicht nur das Bild betrachten, sondern die physikalischen Hintergründe kennen: Der Emissionsgrad der Oberfläche und Reflexionen können das Ergebnis verfälschen. Im Kurs lernen Sie im Modul „Erkennung von Bauschäden und Anomalien“ die fünf Anomalie-Familien systematisch zu unterscheiden. So erkennen Sie sicher, ob eine auffällige Stelle wirklich eine Wärmebrücke ist oder nur ein Messartefakt – zum Beispiel durch Sonneneinstrahlung oder eine reflektierende Fläche.
Wie bereite ich eine thermografische Messung am Gebäude richtig vor?
Die Vorbereitung entscheidet maßgeblich über die Aussagekraft des Thermogramms. Im Kurs wird ein klarer Planungsfahrplan mit sechs Schritten vermittelt: Zuerst definieren Sie das Ziel der Untersuchung – geht es um Wärmebrücken, Feuchtigkeit oder Dämmdefizite? Danach prüfen Sie die Wetterbedingungen, denn die Messung erfordert eine ausreichende Temperaturdifferenz zwischen innen und außen. Auch Wind, Regen und direkte Sonneneinstrahlung müssen ausgeschlossen sein. Sie lernen, den richtigen Messzeitpunkt zu wählen und die Kamera korrekt zu konfigurieren. Ein wichtiger Punkt ist die Dokumentation der Umgebungsbedingungen, da diese später in die Auswertung einfließen. Ohne diese Vorbereitung kann selbst die beste Kamera keine verwertbaren Ergebnisse liefern.
Wie erkenne ich Feuchtigkeit im Thermogramm eines Gebäudes?
Feuchtigkeit zeigt im Thermogramm typischerweise zwei unterschiedliche Temperaturmuster, je nachdem, ob es sich um nasse Bauteile oder um aufsteigende Feuchtigkeit handelt. Nasse Bereiche kühlen durch Verdunstung ab und erscheinen daher oft kälter als die Umgebung – gleichzeitig speichern sie Wärme anders als trockene Bauteile. Im Kurs lernen Sie im Modul „Erkennung von Bauschäden und Anomalien“ die zwei Gesichter der Feuchtigkeit zu unterscheiden: die Verdunstungskälte und die erhöhte Wärmespeicherfähigkeit. Wichtig ist, dass Sie nicht nur die Temperaturdifferenz betrachten, sondern auch den Kontext – etwa Bauteilaufbau und Nutzung. So vermeiden Sie Verwechslungen mit Wärmebrücken oder Reflexionen.
Welche Wetterbedingungen sind für eine Fassadenthermografie ungeeignet?
Für eine aussagekräftige Fassadenthermografie sind direkte Sonneneinstrahlung, Regen, starker Wind und hohe Luftfeuchtigkeit ungeeignet. Die Sonne erwärmt die Fassade ungleichmäßig und erzeugt Reflexionen, die das Thermogramm verfälschen. Regen kühlt die Oberfläche und kann Feuchtigkeitseintritte vortäuschen, während Wind die Wärmeübertragung an der Oberfläche verändert. Im Kurs wird im Modul „Einflussfaktoren und Fehlerquellen“ detailliert erklärt, wie Sie die optimalen Bedingungen festlegen – etwa eine möglichst klare Nacht mit stabiler Wetterlage und einer ausreichenden Temperaturdifferenz zwischen innen und außen. Nur so lassen sich die Messwerte später normgerecht interpretieren.
Stimmt es, dass eine Wärmebildkamera durch Wände hindurchsehen kann?
Nein, eine Wärmebildkamera misst ausschließlich die Oberflächentemperatur von Bauteilen – sie kann nicht durch Wände hindurchsehen. Was Sie im Thermogramm sehen, ist die Wärmestrahlung der Oberfläche, die von der Wärmeleitung im Bauteil beeinflusst wird. Dadurch lassen sich zwar Rückschlüsse auf dahinterliegende Strukturen wie Rohrleitungen oder Dämmfehler ziehen, aber die Kamera selbst liefert kein Bild aus dem Wandinneren. Im Kurs lernen Sie im Modul „Grundlagen der Wärmebildtechnik“, wie ein Thermogramm aufgebaut ist und welche physikalischen Grenzen es gibt. Diese Unterscheidung ist entscheidend für eine fachgerechte Interpretation.

Was Wird Dir Dieser Kurs Bringen?

  • Analysieren Sie die physikalischen Grundlagen der Thermografie, einschließlich Wärmestrahlung, Emissionsgrad und Reflexion, um Messergebnisse korrekt zu interpretieren.
  • Wählen Sie geeignete thermografische Messgeräte und Ausrüstung basierend auf den Anforderungen der Untersuchung aus und setzen Sie diese fachgerecht ein.
  • Planen Sie eine thermografische Untersuchung unter Berücksichtigung von Umgebungsbedingungen, Zielobjekt und Messzeitpunkt, um aussagekräftige Ergebnisse zu gewährleisten.
  • Führen Sie thermografische Messungen durch, indem Sie die Kamera korrekt einstellen, den Abstand und Winkel optimieren und die Messdaten systematisch erfassen.
  • Analysieren Sie Thermogramme, um Temperaturdifferenzen zu identifizieren und quantitative Auswertungen mithilfe von Software durchzuführen.
  • Bewerten Sie thermografische Bilder, um typische Bauschäden wie Wärmebrücken, Feuchtigkeit und Luftundichtigkeiten zu erkennen und zu lokalisieren.
  • Wenden Sie relevante Normen und Richtlinien an, um thermografische Untersuchungen normgerecht durchzuführen und erstellen Sie einen professionellen Bericht mit Dokumentation der Ergebnisse.

Lehrplan

12 Einheiten
01

1. Grundlagen der Wärmebildtechnik

1 Std

02

2. Physikalische Prinzipien der Thermografie

1 Std

03

3. Thermografische Messgeräte und Ausrüstung

1 Std

04

4. Planung und Vorbereitung einer thermografischen Untersuchung

1 Std

05

5. Durchführung der Messung

1 Std

06

6. Einflussfaktoren und Fehlerquellen

1 Std

07

7. Bildanalyse und Auswertung

1 Std

08

8. Erkennung von Bauschäden und Anomalien

1 Std

09

9. Normen und Richtlinien

1 Std

10

10. Berichterstellung und Dokumentation

1 Std

11

11. Praxisbeispiel: Komplette Untersuchung

1 Std

12

12. Qualitätssicherung und Zertifizierung

1 Std

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Kursdauer

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Gesamtminuten

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Zertifikatsdetails

Am Ende des Kurses wird eine Online-Prüfung mit 20 Fragen und einem Zeitlimit von 30 Minuten abgelegt. Die Prüfung erscheint automatisch nach Abschluss der Themen. Wer mindestens 70 von 100 in der Zertifikatsprüfung erreicht, erhält die Gebäudethermografie-Urkunde (Teilnahmebescheinigung). Du kannst das erhaltene Zertifikat in den oben genannten Branchen deiner Bewerbung beifügen und als Nachweis verwenden, dass du diesen interaktiven Kurs absolviert hast.

Das Leistungszertifikat, das du mit dem Programm Gebäudethermografie-Kurs erhältst, hat einen Wert, der deine persönliche und berufliche Entwicklung in der Geschäftswelt belegt. In deinem Lebenslauf kann es eine wichtige Referenz für Bewerbungen sein. Zudem werden Wisstor-Zertifikate im Vergleich mit Zertifikaten anderer privater Bildungseinrichtungen unseren Teilnehmenden zu einem deutlich günstigeren Preis angeboten.

Da Personalabteilungen wissen, dass Wisstor eine anerkannte Einrichtung in diesem Bereich ist, schätzen sie diese Zertifikate und können deine Bewerbungen positiv bewerten. Daher kann ein Zertifikat des Gebäudethermografie-Kurses von Wisstor deine Bewerbungen attraktiver machen und dir eine vorteilhafte Position in der Geschäftswelt verschaffen.

Für weitere Informationen empfehlen wir, die Support-Seite zu besuchen.

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Warum Zertifikat in 7 Sprachen?

  1. 01

    Globale Kompetenzentwicklung

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  2. 02

    Internationale Karrieremöglichkeiten

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  3. 03

    Kulturelle Vielfalt

    Die Möglichkeit, Zertifikate in verschiedenen Sprachen zu erwerben, hilft dir, engere Beziehungen zu verschiedenen Kulturen aufzubauen und deinen Horizont zu erweitern. Sie bereichert deine globale Perspektive und stärkt dein kulturelles Verständnis.

  4. 04

    Fähigkeit zur Mitarbeit in internationalen Projekten

    Mehrsprachige Zertifikate verschaffen dir einen Vorteil, um in internationalen Projekten effektiver zu arbeiten. Sie erhöhen deine Chancen auf Führung und Beteiligung an vielfältigen Projekten in der Geschäftswelt.

  5. 05

    Beweise Dich auf der globalen Bühne

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Sprachvielfalt eröffnet weltweite Chancen. Wenn du dich auf internationaler Bühne beweisen willst, schließ dich unserem Online-Gebäudethermografie Kursprogramm an und beginne mit uns diese Reise.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ist dieser Kurs kostenpflichtig?
Nein, alle Kurse auf Wisstor sind komplett kostenlos. Wir glauben, dass Bildung für alle zugänglich sein sollte.
Wie nehme ich am Kurs teil?
Nach Kontoerstellung kannst du mit einem Klick auf „Kurs starten" beitreten und sofort mit der ersten Einheit beginnen.
Kann ich den Kurs im eigenen Tempo absolvieren?
Ja, alle Kurse sind für individuelles Tempo konzipiert. Es gibt keine Fristen oder Zeitbeschränkungen.
Wie bekomme ich mein Zertifikat?
Nach Abschluss des Kurses und Bestehen der Abschlussprüfung kannst du dein Zertifikat bestellen und sofort als PDF herunterladen.
Was sind die Vorteile des zertifizierten Zertifikats?
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